VOLKlore und ethnozentristisches “Multi-Kulti” in Köln
22. Juni 2009
Der rechtspopulistische “Anti-Islamisierungskongress” in Köln und sein Scheitern
Vom 19.-21. September 2008 wollte die rechtspopulistische Bürgerinitiative „Pro Köln” den so genannten „Anti-Islamisierungskongress” durchführen. Eingeladen waren unter anderem Rechtpopulist_innen aus ganz Europa, so z. B. Jean-Marie Le Pen der Front National aus Frankreich und Heinz-Christian-Strache von der FPÖ aus Österreich. Beide sagten jedoch kurz vor dem Kongress ihre Teilnahme ab.
Der gesamte Kongress geriet zum Fiasko, da tausende Antifaschist_innen bereits Freitag Abend mit ihren Protesten begannen. Statt einer von „Pro Köln” angekündigten Pressekonferenz mussten sich die anwesenden Rechtspopulist_innen auf den Rheindampfer „Moby Dick” flüchten, der mehrmals angegriffen und entglast wurde. Von 1500 erwarteten Sympathisant_innen schafften es am Samstag gerade einmal ein paar Dutzend Menschen zum Kundgebungsort. Rundherum blockierten Antifaschist_innen die Straßen, Zufahrtswege und U-Bahn-Ausgänge. Schließlich verbot die Kölner Polizei auch die Abschlusskundgebung, da “die Sicherheit unserer Kölner oberste Priorität hat”. Das war wohl vor allem der Tatsache geschuldet, dass neben Antifaschist_innen auch ein breites bürgerliches Bündnis gegen den Kongress mobilisierte und sich deshalb die Polizei weigerte alle Mittel zur Durchsetzung des Kongresses einzusetzen.


