Die Unterbringungspolitik im Landkreis Mittelsachsen trieb eine Asylsuchende in den Selbstmord. Mitarbeiter der Ausländer_innenbehörde sehen tatenlos zu.

Im Asylsuchendenheim Frankenau nahm sich die 32-jährige A.T., Mutter von drei Kindern im Alter von 10, 7 und 3 Jahren, am 24. August durch eine Überdosis von Medikamenten das Leben. Frau T. versuchte den Umzug ihrer Familie ins Asylsuchendenheim Mobendorf zu verhindern. Die Tabletten nahm sie vor den Augen von zwei Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde ein, die jegliche Hilfeleistung unterließen.

Aufgrund der stark rückläufigen Zahlen der Asylsuchenden sollte das Heim in Frankenau geschlossen werden, am darauf folgenden Montag folgte die Räumung. Am 19. August musste bereits ein Teil der Bewohner_innen ins Asylsuchendenheim nach Döbeln umziehen. Die Verbliebenen hatten die Auflage, am 24. August nach Mobendorf zu ziehen.

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