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Dialog regional Freiberg - Mindestlöhne - soziale Absicherung oder Jobkiller?

Veranstaltungshinweis

Dienstag, 13. April 2010; 19.00- 21.00 Uhr
Hotel Kreller, Fischerstraße 5, 09599 Freiberg

Deutschland ist nach wie vor eines der wenigen Länder ohne gesetzlichen Mindestlohn. Dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zufolge soll dies auch in den kommenden Jahren so bleiben, obwohl die deutliche Zunahme des Niedriglohnsektors in Deutschland dafür spricht, dass hier politischer Handlungsbedarf besteht. Von Niedriglöhnen sind dabei keineswegs nur „Randgruppen“ betroffen. Vielmehr stammt die große Mehrheit der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland aus dem Kreis derjenigen mit abgeschlossener Berufsausbildung und aus den mittleren Altersgruppen - also aus dem Kernbereich des Arbeitsmarktes. Neue internationale Studien zeigen, dass selbst vergleichsweise hohe Mindestlöhne positive Effekte auf der betrieblichen Ebene und auf dem Arbeitsmarkt haben können. Doch was würde die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen für Deutschland bedeuten?

Um diese und weitere Fragen zu klären und Rahmenbedingungen sowie Vor- und Nachteile gesetzlicher Mindestlöhne zu diskutieren, veranstaltet die Friedrich- Ebert- Stiftung eine Podiumsdiskussion zum Thema.

Als Referenten sind Herr Stefan Brangs, Mitglied des Sächsischen Landtags sowie der “Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen” (AfA), Herr Uwe Ziegler, Personalleiter Felix Schoeller jr. GmbH & Co. KG Weißenborn sowie Jens Heinrich, DGB Ortsverband Freiberg eingeladen.

Frau Dr. Simone Raatz, TU Bergakademie Freiberg, wird als Moderatorin fungieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Wer teilnehmen möchte, kann sich über das Anmeldeformular anmelden.

Podiumsdiskussion am 12. Januar 2010: “Wir dudeln anders - freie Radios in Sachsen”

podiumsdiskussionvon coloradio

Liebe Unterzeichner des offenen Briefes von coloRadio zum Erhalt der Freien Radios in Sachsen,

Wir laden Sie ein zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel “Wir dudeln anders - freie Radios in Sachsen” am 12. Januar von 19:00 bis 21:00 Uhr im Plenarsaal des Dresdner Rathauses. Auf das Podium eingeladen sind medienpolitische Sprecher der Landtagsfraktionen, Medienwissenschaftler,
ein Musikmoderator von Radio Sputnik und Leute von freien Radios.

Diskutiert wird, wieweit freie Radios als 3. Säule der Rundfunklandschaft notwendig sind, welchen Beitrag sie zur Medienvielfalt leisten und ob die Sende- und Leitungskosten der Nichtkommerziellen Lokalradios in Sachsen, Radio T aus Chemnitz, Radio Blau aus Leipzig und coloRadio aus Dresden, öffentlich bezahlt werden müssen. Die Podiumsdiskussion wird live auf coloRadio übertragen, im Raum Dresden auf 98,4 und 99,3 MHz oder als Livestream unter http://www.coloradio.org. Die genaue Podiumsbesetzung erfahren Sie in wenigen Tagen unter http://radio.fueralle.org.

Bisher haben ca. 1430 Unterstützer die ePetition von coloRadio unterzeichnet. Die Finanzierung der Sende- und Leitungskosten der sächsischen freien Radios ist weiterhin ungeklärt. Eine Verlängerung des
Kooperationsvertrages mit den Betreibergesellschaften von Radio Apollo ist nicht zustande gekommen:
http://coloradio.org/site/2009/12/sachsische-freie-radios-bieten-privaten-rundfunkveranstaltern-250-stunden-beste-sendezeit-an/#more-11851

Wir senden trotzdem erstmal weiter auf Ukw, weil die 3 Radios gehört werden wollen und fordern weiter vom Freistaat Sachsen die dafür benötigte Finanzierung ein. Ende Januar steht eine Änderung des
Sächsischen Privatrundfunkgesetzes auf der Tagesordnung des Landtages. Wenn Sie uns weiter unterstützen wollen, können Sie sich bis Ende Januar weiterhin mit CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten zur Bürgersprechstunde verabreden und denen von der Wichtigkeit der freien Radios erzählen. Die
Kontaktdaten finden Sie hier:
http://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete_fraktionen/abgeordnete/alphaliste.aspx
Bitte verabreden Sie sich per Telefon oder per Brief, nicht per E-Mail, weil letzteres als Argument für eine Verdrängung der freien Radios von Ukw ins Internet ausgelegt wird. Im Internet sind die freien Radios
jetzt schon ohne Sende- und Leitungskosten präsent, aber ohne Ukw eben nicht mehr in Küche oder Werkstatt zu hören.

Am 9. Dezember standen die nichtkommerziellen Lokalradios schon einmal auf der Tagesordnung des Landtages als aktuelle Stunde, was hier nachgehört werden kann:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31040

Näheres steht hier: http://radio.fueralle.org/
und hier: http://www.coloradio.org

Informationveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 13.Februar in Dresden

Informationveranstaltung des Vorbereitungskreises „Keine Versöhnung mit Deutschland“ zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch und das Gedenken am 13. Februar in Dresden.

Mittwoch, 20. Januar 2010 | 19 Uhr | Roter Weg 43 | Freiberg

Der 13. Februar 2010 steht ins Haus und es sieht zum Einen nicht danach aus, als hätte Dresden in diesem Jahr ausnahmsweise keine Lust sich selber zu betrauern. Nein, das komplette Gegenteil ist zu erwarten, denn die Bombardierung jährt sich zum 65. Mal. Zum Anderen ist erneut mit etlichen tausend Nazis zu rechnen. Das Interesse an einer Blockade dieses Aufmarsches wächst, allerdings auch nur in der radikalen Linken. Zivilgesellschaft und Politik machen hingegen wenig Anstalten sich dem Aufmarsch wirklich in den Weg zu stellen. Kritik, in welchen Formen auch immer, ob praktisch oder theoretisch, ist also gefragt!

Der Vorbereitungkreis „Keine Versöhnung mit Deutschland“ bemüht sich, eine gedenkkritische Position sicht- und wahrnehmbar zu machen und darauf zu verzichten, sich ausschließlich an den Nazis abzuarbeiten. Das heißt zuallererst, die Differenzen zwischen dem bürgerlichen Gedenken und dem der Nazis richtig einzuschätzen: sie sind vorhanden, aber nur vordergründiger Art und spätestens mit dem Hauptanliegen, der Trauer um vermeintliche deutsche Opfer, erschöpft. Genau hier gilt es anzusetzen und Kritik zu üben. Unterbleibt diese, etwa aus Sorge um die Anschlussfähigkeit der eigenen Position, wird weiterhin die sowohl im bürgerlichen als auch im Nazi-Spektrum kursierende Erzählung von den Deutschen als Opfer des Zweiten Weltkriegs gestärkt und damit auch ein neuer deutscher Nationalismus legitimiert. Eine Linke, die solche geschichtspolitische Kritik aufgibt, würde sich selbst überflüssig machen.

Selbstverständlich folgt hieraus nicht, die Nazis rechts liegen zu lassen. Ein Aufmarsch, der ein offen nationalsozialistisches Weltbild propagiert, außerdem Shoa und Vernichtungskrieg relativiert darf nicht unwidersprochen stattfinden. Ihm kompromisslos entgegenzutreten ergibt sich schon allein aus dessen Größenordnung und dem damit einhergehenden ganz realen Gefahrenpotential.

Deswegen heißt es auch 2010: Keine Versöhnung mit Deutschland. Gegen jeden Geschichtsrevisionismus. Deutsche Täter_innen sind keine Opfer. Naziaufmarsch verhindern.

mehr Infos unter: venceremos.antifa.net

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Aktivbürger, Zivildienstleistende und stille Gesellschafter.

aktivburger

Donnerstag, 14. Januar 2010 | Roter Weg 43
Aktivbürger, Zivildienstleistende und stille Gesellschafter.
Facetten der Zivilgesellschaft in Deutschland

Vortrag und Diskussion zur Kritik der Zivilgesellschaft

mit Till Grefe (Jungle World)
und Alfred J. Quack (FreibÄrger)

Der Begriff „Zivilgesellschaft“ ist so schillernd wie umstritten. Als eine Erklärung für den hegemonialen Erfolg von Nazis wird häufig der Mangel zivilgesellschaftlicher Strukturen benannt; so genannte zivilgesellschaftliche Akteure beklagen wiederum, sie seien zu wenige und aus zahlreichen Antifazusammenhängen wird die Kritik laut: Die deutsche Zivilgesellschaft ist nationalistisch, rassistisch und beerbt ohnehin nur die Volksgemeinschaft der Nazis. Ausgehend von den wichtigsten Theorien zur „Zivilgesellschaft“ stellt der Vortrag die Frage, ob hierzulande überhaupt von „einer“ Zivilgesellschaft gesprochen werden kann und wird ausgehend von einer Kritik der referierten Ansätze eine alternative Zustandsbeschreibung der gesellschaftlichen Verfasstheit und der Bedeutung des Nationalismus entwickeln.

Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die freundliche Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Audiomitschnitt Kritik und Krise II - Gesellschaftskritik nach Auschwitz

Hier findet ihr den Audiomitschnitt des Vortrags Kritik und Krise II - Gesellschaftskritik nach Auschwitz von Martin Dornis. Die Datei ist auf einer externen Seite hochgeladen. Falls sie dort nicht mehr zu finden sein sollte, schickt eine Mail an Falk.Schindler[at]freibaerger.org

Viel Spaß beim Hören.

Kritik und Krise II - Gesellschaftskritik nach Auschwitz.mp3

Im 19. und 20. Jahrhundert zwangen die Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft zu einer Neuformulierung der kritischen Theorie. Im deutschen Nationalsozialismus hatte sich bewiesen, dass die kapitalistische Gesellschaft an ihren Krisen nicht zwangsläufig scheitern muss, wie es Marx vermutet und gehofft hatte. Vielmehr kann es dazu kommen, dass sie sich durch antisemitischen Massenwahn und unter Regie eines autoritären Staates gewaltförmig zusammenhält. Die Krise, die laut Marx die kapitalistische Gesellschaft auseinander treiben würde, wird dabei zu dem, was sie allein noch zusammenhält. Die Ideologie, insbesondere der Antisemitismus, kann nicht mehr als Ergebnis der Gesellschaft beschrieben werden. Vielmehr wird er selbst zum Grund, aus dem die Gesellschaft noch existiert: Das nazifaschistische Deutschland muss als ein „Produktionsverhältnis des Todes“ (isf) beschrieben werden. Im Moment des krisenhaften Zerbrechens der kapitalistischen Gesellschaft wurde in Deutschland der gesellschaftliche Zusammenhalt durch Massenmord gestiftet. Dies erzwingt eine völlig neue Art von Gesellschaftskritik mit veränderter Perspektive: Die Gesellschaft so einzurichten, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Audiomitschnitt Kritik und Krise I - Die marxsche Gesellschaftskritik

Hier findet ihr den Audiomitschnitt des Vortrags Kritik und Krise I - Die marxsche Gesellschaftskritik von Martin Dornis. Die Datei ist auf einer externen Seite hochgeladen. Falls sie dort nicht mehr zu finden sein sollte, schickt eine Mail an Falk.Schindler[at]freibaerger.org

Viel Spaß beim Hören.

Kritik und Krise I - Die marxsche Gesellschaftskritik.mp3

Der Vortrag führt in grundlegende Begriffe und Zusammenhänge der Marxschen Theorie ein: Gesellschaft, Produktivkräfte, Produktionsverhältnisse, Fetisch, Ideologie, Reichtum, Wert, Ware, Geld, Kapital, Arbeit, Profit, Klassen. Was ist die kapitalistische Gesellschaft? Wie stellt sich ihr Zusammenhalt her und was treibt sie auseinander? Wie hängen in ihr Denken und Handeln zusammen? Wir verhalten sich Individuum und Gesellschaft: Ist die kapitalistische Produktionsweise von einzelnen Menschen gemacht oder eine ihnen vorausgesetzte objektive Struktur? Oder keines von beiden? Welche Rolle spielen die Krisen und warum treten sie auf? Warum waren sie Marx ein entscheidender Grund zur Beseitigung der kapitalistischen Gesellschaft? Ist diese eine historische Errungenschaft? Oder ist sie rücksichtslos zu kritisieren? Oder beides? Was hat es mit der freien Entfaltung aller Individuen und der Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums durch diese – frei zusammengeschlossenen – Individuen auf sich?

Kritik und Krise

Im Dezember lädt die alternative Stadtzeitung FreibÄrger zu zwei Vortragsveranstaltungen in die neuen Räumlichkeiten des soziokulturellen Vereins Roter-Weg e.V. ein.

Flyer zum Runterladen

veranstaltung-kritik-und-krise

Donnerstag, 10. Dezember
Kritische Theorie – Kritik und Krise I:

Die marxsche Gesellschaftskritik: “alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist …” (Marx)

Der Vortrag führt in grundlegende Begriffe und Zusammenhänge der Marxschen Theorie ein: Gesellschaft, Produktivkräfte, Produktionsverhältnisse, Fetisch, Ideologie, Reichtum, Wert, Ware, Geld, Kapital, Arbeit, Profit, Klassen. Was ist die kapitalistische Gesellschaft? Wie stellt sich ihr Zusammenhalt her und was treibt sie auseinander? Wie hängen in ihr Denken und Handeln zusammen? Wir verhalten sich Individuum und Gesellschaft: Ist die kapitalistische Produktionsweise von einzelnen Menschen gemacht oder eine ihnen vorausgesetzte objektive Struktur? Oder keines von beiden? Welche Rolle spielen die Krisen und warum treten sie auf? Warum waren sie Marx ein entscheidender Grund zur Beseitigung der kapitalistischen Gesellschaft? Ist diese eine historische Errungenschaft? Oder ist sie rücksichtslos zu kritisieren? Oder beides? Was hat es mit der freien Entfaltung aller Individuen und der Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums durch diese – frei zusammengeschlossenen – Individuen auf sich?

Referent: Martin Dornis (freier Autor, Mitglied im Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus)

Donnerstag, 17. Dezember
Kritische Theorie – Kritik und Krise II:

Gesellschaftskritik nach Auschwitz: „…dass… nichts ähnliches geschehe“ (Adorno)

Im 19. und 20. Jahrhundert zwangen die Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft zu einer Neuformulierung der kritischen Theorie. Im deutschen Nationalsozialismus hatte sich bewiesen, dass die kapitalistische Gesellschaft an ihren Krisen nicht zwangsläufig scheitern muss, wie es Marx vermutet und gehofft hatte. Vielmehr kann es dazu kommen, dass sie sich durch antisemitischen Massenwahn und unter Regie eines autoritären Staates gewaltförmig zusammenhält. Die Krise, die laut Marx die kapitalistische Gesellschaft auseinander treiben würde, wird dabei zu dem, was sie allein noch zusammenhält. Die Ideologie, insbesondere der Antisemitismus, kann nicht mehr als Ergebnis der Gesellschaft beschrieben werden. Vielmehr wird er selbst zum Grund, aus dem die Gesellschaft noch existiert: Das nazifaschistische Deutschland muss als ein „Produktionsverhältnis des Todes“ (isf) beschrieben werden. Im Moment des krisenhaften Zerbrechens der kapitalistischen Gesellschaft wurde in Deutschland der gesellschaftliche Zusammenhalt durch Massenmord gestiftet. Dies erzwingt eine völlig neue Art von Gesellschaftskritik mit veränderter Perspektive: Die Gesellschaft so einzurichten, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Referent: Martin Dornis (freier Autor, Mitglied im Leipziger Bündnis gegen Antisemitismus)

wann: immer 19 Uhr
wo: Roter Weg 43

Ermöglicht werden die Veranstaltungen durch die freundliche Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vom Mangel zum Bewusstsein?

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Vom Mangel zum Bewusstsein? – Vertreter der Gruppe krisis zum Ressourcenproblem des Kapitalismus

Nicht nur eine innere Schranke der Kapitalverwertung tue sich derzeit auf, sondern auch eine äußere werde erkennbar: die Begrenztheit und Gefährdung der natürlichen Ressourcen. Auch Kurz’ Exkollegen von der krisis – Gruppe oder Sozialwissenschaftler wie Elmar Altvater sehen das so, erstere machen schon Vorschläge für eine Rationierung von Benzin. Wenn es derzeit auch schauerlich um den emanzipatorischen Gehalt dieser Kritiken bestellt ist, was ist dran an der Verbindung zwischen “Peak Oil” und dem Finanzcrash im Oktober 2008?

Wann: Mittwoch, 1. Juli , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei das Interview “Die Welt - ein Dorf” mit Andreas Exner empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Alles ist so komplex

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

Alles ist so komplex – Kapitulation der kritischen Theorie?

Mit der grundlegenden Behauptung der Unerkennbarkeit der Welt, so der Hamburger Soziologe Gerhard Stapelfeldt, schalte das neoliberale Denken die klassische linke Kritik am Kapitalismus still. Die Konsequenzen der Krise seien derzeit noch nicht absehbar, um so schwerer wiege die Schwäche emanzipatorischer Kritik. Was ist neoliberale Ideologie? Besteht sie tatsächlich nur aus Rationalisierung und Deregulierung? Welche Bedeutung haben derzeit neoliberale und ordnungspolitische Ansätze beim staatlichen Versuch der Krisenbewältigung?

Wann: Mittwoch, 24. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Vortrag “Zum Verhältnis von Krise und Kritik” von Gerhart Stapelfeldt empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

to know the worst

Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe Wrackt’s ab, Rockers! - Krise und Kritik des Kapitalismus

to know the worst - die position der initiative sozialistisches forum zur krise

Gesellschaft stellt sich unter den aktuellen bürgerlich kapitalistischen Verhältnissen als etwas Negatives dar: als der Ausschluss aller durch alle. Vor diesem Hintergrund kritisiert Jochen Bruhn von der initiative sozialistisches Forum sowohl Robert Kurz als auch Moishe Postone. Kurz produziere Krisentheorie, aber keine Gesellschaftskritik, Postone begehe den Fehler der ökonomistischen Reduktion des Wertbegriffs. Was ist gesellschaftliche Totalität? Wie ist das Auseinanderfallen von Gebrauchs- und Tauschwert im Kapitalismus kritisch zu betrachten? Welche Rolle spielt der Staat? Wie bildet sich die Krise innerhalb der Gesellschaft selbst ab?

Wann: Mittwoch, 17. Juni , 19 Uhr
Wo: Tee-Ei, Untermarkt 5, Freiberg

Als Einstimmung und Vorbereitung auf das Seminar sei der Mitschnitt eines Vortrages “Zum Begriff der Gesellschaft” von Joachim Bruhns (ISF) empfohlen.

Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.