Aktivbürger, Zivildienstleistende und stille Gesellschafter.
02. Januar 2010
Donnerstag, 14. Januar 2010 | Roter Weg 43
Aktivbürger, Zivildienstleistende und stille Gesellschafter.
Facetten der Zivilgesellschaft in Deutschland
Vortrag und Diskussion zur Kritik der Zivilgesellschaft
mit Till Grefe (Jungle World)
und Alfred J. Quack (FreibÄrger)
Der Begriff „Zivilgesellschaft“ ist so schillernd wie umstritten. Als eine Erklärung für den hegemonialen Erfolg von Nazis wird häufig der Mangel zivilgesellschaftlicher Strukturen benannt; so genannte zivilgesellschaftliche Akteure beklagen wiederum, sie seien zu wenige und aus zahlreichen Antifazusammenhängen wird die Kritik laut: Die deutsche Zivilgesellschaft ist nationalistisch, rassistisch und beerbt ohnehin nur die Volksgemeinschaft der Nazis. Ausgehend von den wichtigsten Theorien zur „Zivilgesellschaft“ stellt der Vortrag die Frage, ob hierzulande überhaupt von „einer“ Zivilgesellschaft gesprochen werden kann und wird ausgehend von einer Kritik der referierten Ansätze eine alternative Zustandsbeschreibung der gesellschaftlichen Verfasstheit und der Bedeutung des Nationalismus entwickeln.
Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die freundliche Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Wie immer gilt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen bzw. rechten Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen bzw. rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
